Katastrophenschutz an der Ostflanke: Blaue Dreiecke und Verteidigungsunterricht
In den baltischen Staaten sind Vorbereitungen auf den Angriffsfall viel extensiver als im Rest Europas. Auch aus Angst vor dem Nachbarn Russland.
108. Jahrestag der Republik Estland: Militärparade der estnischen Streitkräfte in Tallinn, 2026
Mihkel Maripuu/imago
An den Schächten zu den mittelalterlichen Kanonentürmen ist es zu sehen, am Bahnhof, am Eingang zu einem beliebten Markt nahe der Altstadt Tallinns: ein blaues Dreieck, das darauf hinweist, das sich hier der Zugang zu einem Bunker befindet. Katastrophenschutz gehört in Estland zum Alltag. Unaufgeregt und doch mit der Gewissheit, dass der Ernstfall möglich ist. Denn im Fall der Fälle, also vor allem eines russischen Angriffs, soll die Bevölkerung wissen, was zu tun ist und wo sie Schutz suchen kann.









