Elon Musk ist mit seiner Milliardenklage gescheitert. Eine Geschworenenjury hat die erweiterte Klage gegen Sam Altman, OpenAI und Microsoft nun zurückgewiesen – allerdings nicht aus inhaltlichen Gründen. Der Stein des Anstoßes bleibt damit ungeklärt. Das US-amerikanische Fintech-Unternehmen Bitcoin Depot meldet Insolvenz an. Nordamerikas einstmals größter Bitcoin-Automatenbetreiber macht zunehmend strengere staatliche Regulierungen für seine Pleite verantwortlich. Und Sony erhöht die Preise für seine Playstation-Plus-Abonnements – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Am 5. August 2024 hatte X-Chef Elon Musk eine Klage gegen eine lange Liste an Firmen der OpenAI-Gruppe sowie die OpenAI-Mitgründer Sam Altman und Greg Brockman eingereicht. Der Vorwurf: Sie hätten den Gründungsvertrag gebrochen und sich unrechtmäßig bereichert. Gerade einmal zwei Stunden Beratung benötigten die Geschworenen in Oakland, Kalifornien, am Montag, um die Klage in dem langen und erbitterten Rechtsstreit zurückzuweisen. Die Sache ist demnach verjährt. Unbeantwortet bleibt damit, ob es rechtens war, dass sich das ursprünglich spendenfinanzierte und als gemeinnützige Einrichtung gegründete Projekt OpenAI gegen den Willen des Großspenders Musk in ein gewinnorientiertes Unternehmen unter Beteiligung Microsofts gewandelt hat. Zu spät geklagt: Musk verliert gegen Altman