Am Montag versetzte die Jury im Fall Musk gegen Altman Elon Musk einen schweren Schlag – sie kam zu dem einstimmigen Urteil, dass er OpenAI zu spät verklagt habe. Seine Ansprüche seien daher aufgrund der geltenden Verjährungsfristen ausgeschlossen. Die US-Bezirksrichterin Yvonne Gonzalez Rogers akzeptierte das Urteil umgehend.Anzeige

Musk gab auf X bekannt, dass er gegen die Entscheidung Berufung einlegen werde. „Die Richterin und die Jury haben nie wirklich über die Sachlage des Falles entschieden, sondern nur über eine kalendarische Formalität“, schrieb er.

Musk gegen OpenAI: Zwei Klagen

Musk erhob zwei Klagen gegen OpenAI. Erstens argumentierte er, dass Altman und Brockman den durch seine Spenden geschaffenen gemeinnützigen Trust verletzt hätten, indem sie ihr Versprechen brachen, das Unternehmen als gemeinnützige Organisation zu führen. Stattdessen gründeten sie eine gewinnorientierte Tochtergesellschaft, die im Laufe der Jahre stark an Größe gewann. Zweitens argumentierte er, dass Altman und Brockman sich auf Musks Kosten ungerechtfertigt bereichert hätten. Er verklagte OpenAI im Jahr 2024.Anzeige

Empfehlungen der Redaktion