Stand: 18.05.2026 • 18:19 Uhr
Inder sollten vorerst in Indien bleiben, meint Premierminister Modi. Denn die durch den Iran-Krieg verursachte Energiekrise trifft das Land hart. Die indische Reisebranche steht massiv unter Druck.
Von Benedikt Schulz, ARD Neu-Delhi
Subhash Goyal ist Chef eines der größten Reiseunternehmen in Indien, der STIC Travel Group - und ein sehr spiritueller Geschäftsmann. Schon deshalb blickt er eher gelassen auf die aktuelle Lage seiner Branche: "Das ist der tiefste Kern hinduistischer Philosophie: dass Gott in allen von uns steckt. Deswegen haben wir nie Angst vor einer Krise", sagt der Geschäftsmann. "Und diese Krise hier - das ist gar nichts."
Die Krise, wegen der Goyal sich keine allzu großen Sorgen macht, beschäftigt derzeit allerdings den Rest der Welt. Seit Beginn des Iran-Kriegs und der anschließenden Blockade der Straße von Hormus sind die Rohölpreise dramatisch gestiegen.












