Ines Schwerdtner will gern im „Schlemmerstübchen“ essen, der Kantine der Parteizentrale in Berlin. Bedient wird man am Tresen, es gibt Senfeier oder Hähnchenschnitzel mit Gemüse. Bezahlt wird in bar. Das „Schlemmerstübchen“ ist, wie die Linke gern wäre: bodenständig. Unaufgeregt. Aber so ist die Partei nun mal nicht, so war sie wohl nie. Linken-Chefin Schwerdtner sitzt vor ihrem Hähnchenschnitzel, aber sie kommt kaum zum Essen, so viel muss sie erklären. Seit vor einem Monat ihr Co-Vorsitzender Jan van Aken angekündigt hat, nicht erneut als Parteichef zu kandidieren, brechen alte Konflikte auf.
Wohin steuert die Linke?
Die Linke in Berlin wächst stark, kämpft mit internen Konflikten und diskutiert eine Regierungsbeteiligung.








