Ist es nun Veranlagung oder mein Einfluss als Vater oder Mutter, was mein Kind ausmacht? Gar nicht entscheidend, sagt der Erziehungshistoriker Till Kössler. Wir müssen vielmehr begreifen, warum uns diese Frage überhaupt so beschäftigt.
DIE ZEIT: Als Mutter oder Vater will ich die Talente und Leidenschaften meines Kindes zur Entfaltung bringen – und denke, die Entscheidungen, die wir Eltern dafür treffen, seien ganz individuell innerhalb der Familie und völlig unpolitisch. Ihre Haltung als Bildungshistoriker ist indes: Familie kann nie unpolitisch sein.








