Schutzzölle für die Stahlindustrie: Die EU setzt auf Protektionismus
Am Dienstag will das Europaparlament neue Schutzzölle für Stahl beschließen. Linke fordern Maßnahmen für soziale und ökologische Transformation.
Stahlarbeiter bei Thyssenkrupp: Seit dem Jahr 2008 gingen in der europäischen Stahlindustrie rund 100.000 Jobs verloren
Lars Heidrich/Funke Foto Services/imago
Die große Zeit des Freihandels ist zu Ende. Nicht nur jenseits, sondern auch diesseits des Atlantiks. Am Dienstag wird das Europaparlament aller Voraussicht nach den Weg frei machen für neue Schutzzölle für europäischen Stahl. Dies sei ein Schritt weg von einer „übertriebenen Freihandelspolitik hin zu starken protektionistischen Maßnahmen“, sagt Martin Schirdewan. Er sitzt für die Linke im Europaparlament und ist der einzige deutsche EU-Abgeordnete, der unmittelbar an der Ausarbeitung des Vorhabens beteiligt war.








