Immer mehr IT-Fachkräfte in China werden von ihren Vorgesetzten angewiesen, KI-Agenten zu trainieren. Denkt man diesen Trend weiter, so könnten diese virtuellen Assistenten die Mitarbeiter:innen potenziell ersetzen. Das sorgt für schlechte Stimmung – und eine Sinnkrise bei den Tech-Workern. Passend in dieser Atmosphäre ging ein GitHub-Projekt namens „Colleague Skill“ viral, dessen Macher behaupten, genau dieses Szenario umzusetzen. Sie wollen Fähigkeiten und sogar Persönlichkeiten von Unternehmensmitarbeitern „destillieren“ und mittels KI-Agenten nachbilden.
Zwar ist das Open-Source-Projekt augenscheinlich als Parodie gedacht, doch traf es den Nerv einer nervösen chinesischen IT-Szene. Einige Betroffene, mit denen die amerikanische Ausgabe von MIT Technology Review in China sprechen konnte, teilten mit, dass ihre Chefs sie aktiv dazu ermutigen, Arbeitsabläufe zu dokumentieren, um bestimmte Aufgaben und Prozesse mithilfe von KI-Agent-Tools wie Openclaw oder Claude Code zu automatisieren.
Inhaltsverzeichnis
Warum das Satireprojekt „Colleague Skill“ Ängste bei Tech-Workern auslöst
Experimente mit KI-Agenten in Unternehmen








