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Aufruhr herrscht ganz im Süden Argentiniens. Medien aus aller Welt, Forschende aus der Hauptstadt, alle wollen sie wissen: Woher stammt das Hantavirus? Wann und wie infizierte sich das niederländische Ehepaar aus Friesland, bevor der 70-jährige Mann schließlich an Bord der MS »Hondius« starb und seine 69-jährige Frau 15 Tage später in einem Krankenhaus in Johannesburg? Und welche Rolle spielt die Müllhalde in der Stadt Ushuaia, die einige Passagiere wahrscheinlich noch besuchten, ehe sie mit dem Schiff in See stachen?

Insgesamt zehn Passagiere haben sich laut aktuellstem Stand der WHO vom 15. Mai mit dem Hantavirus angesteckt, drei starben bislang. Bei acht dieser Menschen bestätigten Laboranalysen, dass die Betroffenen den sogenannten Andes-Typ des Virus in sich trugen. Die WHO geht davon aus, dass auch der Niederländer sich mit dieser Variante infizierte. Weil er vor seinem Tod jedoch nicht getestet wurde, lässt sich das nicht bestätigen.