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»Boy, I’m out of your league«, singt sie und liegt am Boden. Ihr Kleid blütenweiß, ihr Blick gefasst. Diese Frau will sagen: Es geht bergauf. Die Stiefel sind bereits angezogen. Sarah Engels liegt hier nicht auf irgendeinem Boden, sondern auf der Bühne des größten Singwettbewerbs der Welt: dem Eurovision Song Contest, kurz ESC. Die Sängerin vertritt in diesem Jahr Deutschland, das in den vergangenen Jahren häufig auf den hinteren Plätzen landete. Geht es diesmal tatsächlich bergauf?
Bei der ersten Halbfinalshow in der Wiener Stadthalle wummern Trommeln im Reggaeton-Rhythmus, während Engels singt. Ihre Stimme ist zwar nicht engelsgleich, aber weiß, wo sie hinwill. Mit dem Song Fire wird sie am Samstagabend auch im Finale stehen. Durch die Qualifikation musste die Sängerin erst gar nicht, schließlich zahlt Deutschland gemeinsam mit Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien am meisten Geld in die Europäische Rundfunkunion ein, die den Contest Jahr für Jahr veranstaltet.
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