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Nach dem zweiten Halbfinale in Wien lichtet sich das Feld und die Favoriten werden klarer. Deutschland gehört nur dazu, wenn Sarah Engels an einem Star vorbeikommt, der schon in „Baywatch“ und im „Playboy“ zu bewundern war.
Mag es im Rest der Welt auch knallen und krachen: Bei den Österreichern in der Wiener Stadthalle, die zum dritten Mal nach 1966 und 2015 die geliebte wie gehasste, schöne wie schrille Trällershow ESC ausrichten, ist immer noch alles Walzer. Man segelt im gschlamperten Dreivierteltakt seinsvergessen durch den roten Caféhaus-Greenroom dahin. Der Eurovision Song Contest ist eben ein sehr eigenes Klang- wie Kulturuniversum.
Alle politischen Aufreger wurden schon im Vorfeld abgefrühstückt. Russland ist wieder ausgeschlossen, Israel nicht. Aus Protest darüber boykottieren Irland, Holland, Slowenien und Spanien als Big Five, die am meisten Geld zur Verfügung stellen, den ESC 2026. In Wien flammten Proteste auf, die israelische Delegation musste schwer bewacht werden. In der Halle selbst blieb es die meiste Zeit ruhig. Nur beim ruhigen Intro vom israelischen Vertreter Noam Bettan im ersten Halbfinale gab es einen Protestruf. Insgesamt wurden vier Personen der Halle verwiesen.














