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Mathias Gidsel hat die Schattenseiten des Ruhms kennengelernt. Im Interview gesteht der 27-Jährige ein, dass sein Aufstieg zum Superstar des Handballs für ihn zur großen Belastung wurde. Das hatte Folgen.
Welthandballer Mathias Gidsel hat einen mentalen Zusammenbruch vor fünf Jahren als tiefen Einschnitt und Wendepunkt in seinem Leben beschrieben. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ schilderte der Starspieler der Füchse Berlin eindringlich, wie sehr er nach seinem WM-Debüt 2021 unter dem plötzlichen Ruhm gelitten habe.
„Die halbe Nation saß vor dem Fernseher, jeder kannte meine Geschichte, jeder wollte etwas von mir, und ich habe zu allem Ja gesagt. Es hätte eigentlich die beste Zeit meines Lebens sein sollen. Aber irgendwann hatte ich einen Zusammenbruch. Ich habe angefangen, um sieben Uhr abends ins Bett zu gehen, ich saß allein in meiner Wohnung und habe geweint“, verriet der Olympiasieger, der damals zu den WM-Entdeckungen gehört hatte.







