Im Juni 2011 gingen die ersten Chromebooks an den Start. Der Fokus damals: Ein minimalistisches Betriebssystem gewährte Zugriff auf den Chrome-Browser und eine grafische Oberfläche. Die Preise waren klein, die Leistung auch – der Speicher sogar winzig. Das lag an dem damals neuen Konzept. Die Daten der Nutzer:innen wanderten in die Cloud und nicht auf die SSD. Durchsetzen konnte sich das Konzept vor allem im Bildungssektor. In Schulen in den USA sind Chromebooks etwa eine feste Größe. Bei Privatnutzer:innen konnte das System trotz nachträglicher Maßnahmen wie der Integration des Play-Stores nicht so recht punkten.Anzeige

Mit dem Googlebook will das Unternehmen das jetzt offenbar ändern. Man sehe die Chance „Laptops neu zu denken“, heißt es in einem Eintrag im Google-Blog. Doch was heißt das nun? Am Formfaktor wird sich nichts ändern. Darauf lässt schon das Promo-Material schließen. Auch der neu gedachte Laptop sieht also aus wie ein Laptop.

Googlebook mit Fokus auf Gemini

Stattdessen steht ein „modernes Betriebssystem“ im Vordergrund, „das auf Intelligenz ausgelegt“ sei, wie das Unternehmen schreibt. Im Klartext: Der Fokus liegt auf Gemini. Um den KI-Bot ins Zentrum zu rücken, hat sich Google einige neue Funktionen ausgedacht. Dazu zählt der Cursor, den Google kurzerhand zum „Magischen Pointer“ umfunktioniert. Um Gemini zu aktivieren, soll es genügen, kurz mit dem Cursor zu wackeln. Die Assistenz soll den Kontext auf dem Bildschirm dann selbstständig erkennen und entsprechende Hilfen vorschlagen, etwa aus dem Datum in einer Mail direkt einen Termin generieren.Anzeige