Dass Amerikas Behörden nun nicht mehr die führende KI des Landes nutzen können, wird vielfach kritisiert. Recherchen zeigen, dass es in dem Streit zwischen Anthropic und Washington offenbar vor allem um persönliche Befindlichkeiten ging.03.03.2026, 06.49 Uhr4 LeseminutenIn der Fehde zwischen Anthropic und dem Pentagon ging es um mehr als nur Technologie.Jen Golbeck / Sopa Images / ImagoDie Eskalation des Streits zwischen der amerikanischen Regierung und Anthropic erschüttert das Silicon Valley. Die KI-Firma hatte am Freitag (27. 2.) eine von Kriegsminister Pete Hegseth gesetzte Frist verstreichen lassen, alle Nutzungsbedingungen ihres KI-Systems für das Pentagon aufzuheben. Hegseth erklärte die Firma daraufhin zum Lieferkettenrisiko. Es ist das erste Mal, dass eine amerikanische Firma von einer amerikanischen Regierung so klassifiziert wird; bisher war dies ausländischen Firmen vorbehalten, wenn diese eine potenzielle Gefahr für die nationale Sicherheit der USA darstellten. Auch Präsident Donald Trump hatte sich persönlich eingeschaltet und Anthropic «unverzüglich aus allen Regierungssystemen» verbannt.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die Reaktionen im Silicon Valley fielen gemischt aus. Palmer Luckey, Gründer der Drohnenfirma Anduril, begrüsste den Entscheid des Pentagons, sich von niemandem Vorgaben machen zu lassen. Der Investor Keith Rabois schrieb auf der Plattform X: «Stellt euch einmal vor, Apple würde versuchen, dem Pentagon vorzuschreiben, welche Einsätze auf seinen Computern geplant werden dürfen.»Imagine Apple sold computers or iPads to the DOD and tried to tell the Pentagon what missions could be planned on their computers.— Keith Rabois (@rabois) February 27, 2026
Silicon Valley erschüttert: Pentagon erklärt Anthropic zum Lieferkettenrisiko
Dass Amerikas Behörden nun nicht mehr die führende KI des Landes nutzen können, wird vielfach kritisiert. Recherchen zeigen nun, dass es in dem Streit zwischen Anthropic und Washington offenbar vor allem um persönliche Befindlichkeiten ging.













