Das amerikanische Verteidigungsministerium darf die KI-Firma Anthropic vorerst nicht als Lieferkettenrisiko einstufen. Das hat am Donnerstag ein Bundesgericht in San Francisco geurteilt. Anthropic bemüht sich derweil um versöhnliche Töne mit der Regierung.

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Im Streit zwischen dem Pentagon und der KI-Firma Anthropic hat am Donnerstag erstmals ein Gericht geurteilt: Verteidigungsminister Pete Hegseth habe nicht rechtens gehandelt, als er das Unternehmen Ende Februar als Lieferkettenrisiko eingestuft hatte, weil es sich nicht den Bedingungen des Pentagons beugen wollte. Die Klassifizierung werde deswegen vorerst sistiert, so urteilte am Donnerstag die Richterin Rita Lin am Bundesbezirksgericht in San Francisco. Ein endgültiges Urteil steht noch nicht fest und könnte noch Monate auf sich warten lassen.