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Kolumne „Out of the box“: Der teuerste Irrtum des Jahrhunderts Große Konzerne investieren Milliarden in Künstliche Intelligenz. Doch wie die Geschichte zeigt, besitzen mittelständische Unternehmen einen oft unterschätzten Vorteil, meint Frank Dopheide.

Frank Dopheide 12.05.2026 - 14:56 Uhr Artikel anhörenFrank Dopheide ist Gründer und Geschäftsführer der Unternehmensberatung Human Unlimited. Foto: Klawe Rzezcy, Getty ImagesDas Wettrüsten um die Zukunft hat begonnen – und sie ist nicht günstig zu haben. Amazon will 200 Milliarden Dollar investieren, Microsoft 190, Alphabet und Meta sind mit über 120 Milliarden dabei. Die Zukunft verlangt viel: Künstliche Intelligenz und „All-in“.OpenAI, der Zündfunke dieser Bewegung, macht heute über 13 Milliarden Dollar Jahresumsatz und verbrennt 15. CEO Sam Altman nennt das Wachstumsstrategie. Die Investoren applaudieren. Was kostet die Welt? Nichts für Kleingeister.Wer zögert, so heißt es, vergibt eine Jahrhundertchance. Doch wie es so ist, steigt der Wettbewerb, fallen die Preise – in den letzten 18 Monaten um den Faktor 280. Was 2022 noch 20 Dollar pro Million Anfragen kostete, kostet heute sieben Cent, meldet der Stanford AI Index.Die Zukunftsdebatte ist von Größenwahn geprägt. Ihre Erfolgsformel klingt denkbar einfach: Wer die größten Modelle baut, die meisten Milliarden investiert, die größte Rechenleistung hat, ist der große Gewinner. „Think big“ ist das Mantra der Zukunftsprediger, Skalierung ihr Zauberwort. Und möglicherweise der kostspieligste Irrtum des Jahrhunderts. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt