Der letzte Ford Fiesta lief schon 2023 vom Band, aber zum 50-Jahre-Jubiläum dieses weltweit fast 20 Millionen Mal verkauften Cityflitzers gibt es Gerüchte über ein Revival des kleinen Kultmodells. Anlass für einen Rückblick auf eine automobile Karriere, die Kunstgeschichte schrieb und untrennbar mit Köln verbunden ist SP-X/Köln. 50 Jahre Ford Fiesta, dieses Jubiläum steht für eine der größten Erfolgsgeschichten im Segment der Cityflitzer. Rund 20 Millionen Einheiten konnte Ford von seinem kleinen Superstar verkaufen, dessen Fertigung am 10. Mai 1976 in Saarlouis anlief, ehe das spanische Hauptwerk Valencia folgte und ab 1979 das Kölner Fiesta-Stammwerk Geschichte schrieb als eine der branchenweit bestausgelasteten Fabriken mit Exportlieferungen in 71 Länder. In acht Generationen avancierte der Fiesta zum schärfsten Konkurrenten von VW Polo, Opel Corsa oder Renault Clio, und als Kunstwerk „Goldener Vogel“ brachte er es sogar auf das Dach des Kölner Stadtmuseums, direkt neben dem Dom.
Dann der Absturz: 2023 killte Ford den anfangs auch in Amerika als „Wundercar“ gefeierten Kleinwagen, der plötzlich unprofitabel schien und nicht mehr zur neuen Strategie der Marke passte, die nach Vorgabe der US-Mutter auf SUV- und Sportwagen mit amerikanischen Akzenten setzte. Kein Happy End für den Fiesta wie im Märchen der Brüder Grimm vom „Goldenen Vogel“, sondern Fords Kleinster mutierte zur sprichwörtlichen toten Taube, die kommende Krisen symbolisiert. Genauso kam es, die Verkaufszahlen der europäischen Ford Pkw brachen ein, kostspielige Stromer Made in Cologne setzen sich nicht durch. Zum 50. Anniversarium seines ikonischen Minicars befeuert Ford nun Spekulationen über ein Revival des Fiesta, diesmal realisiert in Kooperation mit Renault.






