PfadnavigationHomeSportFußballChampions LeagueAus im HalbfinaleDie folgenschweren Fehlentscheidungen des Schiedsrichters gegen die BayernVeröffentlicht am 07.05.2026Lesedauer: 3 MinutenDie Münchner kamen nach dem 4:5-Wahnsinn in Paris auch im Halbfinal-Rückspiel in der heimischen Allianz Arena nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Der späte Treffer von Harry Kane (90.+4 Minute) reichte nicht mehr zur Verlängerung.Der FC Bayern scheidet im Halbfinale gegen Paris St. Germain aus der Champions League aus. Auch, weil der Schiedsrichter in der ersten Halbzeit eine ganz schwache Leistung liefert. TV-Experte Sami Khedira findet klare Worte.Harry Kane nahm den Pass kurz hinter der Mittellinie auf und stürmte in Richtung des Tores von Paris St. Germain. Der Stürmer des FC Bayern wurde aber sofort zurückgepfiffen. Schiedsrichter Joao Pinheiro zögerte keine Sekunde. Der Portugiese entschied sofort auf Abseits, obwohl sein Assistent an der Seitenlinie die Fahne nicht gehoben hatte. Er ließ den Angriff, wie es seit Einführung des Videobeweises eigentlich üblich ist, nicht laufen, sondern unterband ihn sofort. Entgegen der Regeln und Gepflogenheiten. Es war nicht die einzige Fehlentscheidung des Schiedsrichters in der ersten Halbzeit des Champions-League-Halbfinals. Die Bayern schieden nach dem 1:1 aus und mussten ihren Traum vom Triumph in der Königsklasse begraben.Die Bilder zeigten nämlich, dass Kane nicht im Abseits stand. „Das eigenhändig zu pfeifen, ohne dass der Linienrichter die Fahne gehoben hat, ist abenteuerlich“, urteilte DAZN-Experte Michael Ballack. Pinheiro pfiff erst sein achtes Spiel in der Champions League, siebenmal war er in der Qualifikation im Einsatz. Der Giganten-Gipfel zwischen den Bayern und PSG war sein erstes Halbfinale in der Königsklasse. Der 38-Jährige war der schnellen Partie in den ersten 45 Minuten nicht immer gewachsen. „Die Bayern wurden ganz klar benachteiligt vom Schiedsrichter“Noch folgenschwerer war ein Pfiff gegen die Bayern in der 29. Minute. Konrad Laimer eroberte den Ball an der Mittellinie und leitete mit einem Sprint einen Konter ein. Den unterband sein Gegenspieler Nuno Mendes mit einem klaren Handspiel. Mendes hatte nach einem Foul in der Anfangsphase schon die Gelbe Karte gesehen, hätte also mit Gelb-Rot vom Platz fliegen müssen. Doch Pinheiro entschied anders. Er will zuvor ein Handspiel Laimers gesehen haben, pfiff dieses aber erst, nachdem Mendes Hand gespielt hatte. „Ich habe den Ball mit dem Bauch berührt, er spielt ihn klar mit der Hand weg. Das ist eine klare Gelbe Karte, das ist natürlich bitter. Der Schiedsrichter pfeift fünf Sekunden später, das kommt mir schon komisch vor. Es wäre natürlich ein entscheidender Moment gewesen, wenn es da einen Platzverweis gibt“, sagte Laimer.Lesen Sie auchDas sah auch DAZN-Experte Sami Khedira so: „Die Bayern wurden ganz klar benachteiligt vom Schiedsrichter. Er hat Laimers Situation erst nach dem Handspiel von Nuno Mendes gepfiffen. Er hat das auf Zuruf des vierten Offiziellen gepfiffen. Das ist eine krasse Fehlentscheidung, das wäre eine ganz klare gelb-rote Karte gewesen. Da greift der Schiedsrichter in ein wunderbares Fußballspiel ein.“Lesen Sie auch„Ich hatte das Gefühl, dass sie einfach keine Gelb-Rote Karte geben wollten“, sagte Ballack. Bei einer strittigen Szene lag der Portugiese richtig: Als der Befreiungsschlag Vitinhas im Strafraum an den Arm von Joao Neves klatschte, ließ er korrekterweise weiterspielen, da Vitinha den Ball aus dem eigenen Strafraum klären wollte. In der zweiten Halbzeit leistete sich Pinheiro keine schwerwiegenden Fehler.step