PfadnavigationHomePolitikAuslandBritisches KönigshausTrump weist Prinz Harry nach Ukraine-Appell brüsk zurechtVeröffentlicht am 24.04.2026Lesedauer: 2 MinutenPrinz Harry ist zu Besuch in Kiew und nimmt an einer Sicherheitskonferenz teil. Dort trifft er ukrainische Veteranen und hält eine Rede. Es ist bereits sein dritter Aufenthalt in der Ukraine.Während König Charles den Staatsbesuch in Washington vorbereitet, sorgt Prinz Harry für Verstimmung im transatlantischen Verhältnis. Donald Trump reagiert scharf auf dessen Ukraine-Appell – und stellt die Autorität des Royals öffentlich infrage.Nach der Aufforderung von Prinz Harry an die USA zu einer aktiveren Rolle im Ukraine-Krieg hat US-Präsident Donald Trump zum Konter angesetzt. Er habe von der Aussage keine Kenntnis, er wisse nur eines: „Harry spricht nicht für das Vereinigte Königreich“, sagte Trump im Weißen Haus auf eine Reporterfrage. „Ich glaube, ich spreche noch eher für das Vereinigte Königreich als Prinz Harry es tut“, so Trump weiter. „Aber ich weiß seinen Rat sehr zu schätzen.“Prinz Harry hatte zuvor bei einem überraschenden Besuch in Kiew gesagt, er wünsche sich ein stärkeres Engagement der Vereinigten Staaten im Ukraine-Krieg. „Dies ist ein Moment, in dem Amerika Führungsstärke beweisen muss, ein Moment, in dem Amerika zeigen kann, dass es seinen internationalen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen kann“, sagte er.Königspaar in den USA erwartetDie Aussagen von Prinz Harry fielen nur wenige Tage, bevor König Charles III. und seine Frau Camilla zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in Washington erwartet werden. Trump hatte zuvor mehrfach sein ausgezeichnetes Verhältnis zum König betont.Lesen Sie auchPrinz Harry ist derweil nicht mehr im Auftrag des britischen Königshauses unterwegs: Der Herzog von Sussex und seine Frau, Herzogin Meghan, haben sich vor gut sechs Jahren vom engeren Kreis der britischen Königsfamilie losgesagt.Der US-Präsident teilt immer wieder öffentlich aus. So hatte er Anfang April etwa zu einem Boykott der Konzerte des Rockstars Bruce Springsteen aufgerufen und den Musiker „eine vertrocknete Pflaume“ genannt, „die unter den Eingriffen eines wirklich schlechten Schönheitschirurgen schwer gelitten hat“. Für Aufsehen sorgten zuletzt Attacken auf Papst Leo. Ohne ihn wäre der Pontifex, so Trump, gar nicht im Vatikan.Lesen Sie auchdpa/jmr