PfadnavigationHomeRegionalesHamburgReferendumMit diesem Schritt startet das Hamburger OlympiareferendumVeröffentlicht am 21.04.2026Lesedauer: 2 MinutenErstrahlen eines Tages auch in Hamburg die Olympischen Ringe? Zunächst einmal müssen die Hamburger mehrheitlich für eine Bewerbung stimmen Quelle: Michael Kappeler/dpaIn den nächsten Tagen landen die Abstimmungsunterlagen in Hamburger Briefkästen – der Startschuss für das Olympia-Referendum am 31. Mai. 1,3 Millionen Bürger entscheiden, ob die Hansestadt ins Rennen um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 geht.Etwa fünfeinhalb Wochen vor dem Olympia-Referendum werden die Abstimmungsunterlagen an die Hamburger verschickt. Rund 1,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger dürfen sich an der Abstimmung zum 31. Mai beteiligen, ob die Hansestadt gegen die drei anderen Bewerber – Berlin, München und Rhein-Ruhr – im Rennen um die deutsche Bewerbung für die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 antritt. Ab Mittwoch werden nach und nach die Abstimmungsunterlagen verteilt, gab die Deutsche Post bekannt. Lesen Sie auchIn den Unterlagen sind schon die Briefwahlunterlagen enthalten, die also im Vergleich zu anderen Wahlen nicht extra beantragt werden müssen. Eine Teilnahme am Referendum ist auch am 31. Mai in einer der 178 Abstimmungsstellen möglich. Briefe sollten bis 27. Mai verschickt werdenBeim Hamburger Referendum dürfen sich deutsche Staatsbürger ab 16 Jahren beteiligen, die seit mindestens drei Monaten in Hamburg wohnen. Bis spätestens zum 27. Mai sollten die Unterlagen in einen Briefkasten eingeworfen werden, damit sie rechtzeitig zum 31. Mai um 18 Uhr ankommen. Die Stimmen werden an dem Sonntagabend noch ausgezählt und das vorläufige Ergebnis wird bekanntgegeben. Zuletzt gab es Umfragen mit verschiedenen Stimmungsbildern. Eine repräsentative Befragung vermittelte mehrheitliche Skepsis der Hamburger, eine weitere fiel deutlich positiver aus. Die Stadt verspricht sich durch mögliche Spiele unter anderem Investitionen in die Infrastruktur und internationale Strahlkraft. Gegner kritisieren etwa hohe Kosten, ökologische Belastungen und keinen nennenswerten wirtschaftlichen Nutzen. 2015 hatten die Bürger Hamburgs mehrheitlich mit Nein gegen Olympische Spiele gestimmt. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bewertet alle Kandidaten mit Hilfe einer Matrix, in die auch die Bürgerentscheide mitberücksichtigt werden. Am 26. September soll entschieden werden, welches der Konzepte für Deutschland ins internationale Bewerbungsverfahren geht. Bei Hamburgs Konkurrent aus der Region „KölnRheinRuhr“ haben sich bei Bürgerentscheiden in Nordrhein-Westfalen am Wochenende laut vorläufigem Endergebnis 66 Prozent für eine Bewerbung ausgesprochen. In München hatten sich vergangenes Jahr in der Abstimmung 66,4 Prozent für eine Bewerbung ausgesprochen. Berlin verzichtet aus verfassungsrechtlichen Gründen auf ein Referendum und lässt das Abgeordnetenhaus abstimmen.CDU Hamburg wirbt für die SpieleZum Start des Unterlagenversands sprach sich die Hamburger CDU erneut für eine Olympiabewerbung aus. „Jetzt haben die Hamburgerinnen und Hamburger die Wahl. Mit den Unterlagen in der Hand entscheidet jede und jeder persönlich, ob unsere Stadt den Mut hat, eine große Chance zu ergreifen. Hamburg hat sich immer dann weiterentwickelt, wenn es entschlossen nach vorn geblickt hat. Mutige Entscheidungen haben diese Stadt geprägt und genau diesen Mut brauchen wir auch jetzt“, sagte Fraktionschef Dennis Thering.jlau