PfadnavigationHomePanoramaMeterhohe Wellen erwartetHeftiges Erdbeben erschüttert Japan – Katastrophenschutz spricht Tsunami-Warnung ausVeröffentlicht am 20.04.2026Lesedauer: 2 MinutenIn Nordjapan bebt die Erde. Auch in Tokio sind Erschütterungen zu spüren. Der Katastrophenschutz warnt vor bis zu drei Meter hohen Tsunamiwellen.Vor der Küste Japans löst ein Erdbeben eine Tsunami-Warnung aus. Das Beben der Stärke 7,5 ereignete sich vor der Sanriku-Küste im Norden Japans. Der Katastrophenschutz rief dazu auf, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben.Ein Erdbeben der Stärke 7,5 hat Japan erschüttert. Die japanische Wetterbehörde sprach eine Tsunami-Warnung aus und warnte vor Wellen, die bis zu drei Meter hoch sein könnten.An der Küste der nordöstlichen Präfektur Iwate wurden kurz darauf bereits Flutwellen von bis zu 80 Zentimetern gemeldet, wie der japanische TV-Sender NHK berichtete. In der Atomruine Fukushima Daichi sowie in den Atomkraftwerken in den Präfekturen Miyagi sowie Aomori seien keine Unregelmäßigkeiten festgestellt worden, meldete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Betreiber. Die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi rief die Menschen in den betroffenen Gebieten auf, sich unverzüglich in höher gelegene Gebiete zu begeben. Das Erdbebenzentrum lag im Meer in rund 35 Kilometer Tiefe, an der Ostküste Japans. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.Atomkraftwerk Fukushima 2011 beschädigtVor etwas mehr als 15 Jahren, am 11. März 2011, verwüsteten ein Erdbeben der Stärke 9,0 und ein dadurch ausgelöster Tsunami Teile Nordjapans. Mehr als 22.000 Menschen kamen ums Leben und fast eine halbe Million mussten ihre Häuser verlassen. Neben den Tsunami-Schäden zwang auch die Strahlung aus dem damals schwer beschädigten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi viele zur Flucht. Etwa 26.000 von ihnen sind bis heute nicht zurückgekehrt, weil sie sich anderswo niedergelassen haben, ihre Heimatstädte weiterhin gesperrt sind oder sie Bedenken wegen radioaktiver Strahlung haben.AFP/dpa/rct/krö