PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKoreaner mit chinesischem HerzFahrbericht: KGM Actyon HybridVeröffentlicht am 09.04.2026Lesedauer: 5 MinutenDen 2025 eingeführten Actyon bietet KGM nun in einer weniger durstigen Hybridversion anQuelle: KGMMit schicken Linien, Vollhybrid und üppiger Ausstattung soll der KGM Actyon die Marke aus der Nische herausführen.SP-X/Dreieich. KGM ist hierzulande vielen noch eher unter dem früheren Namen SsangYong und für rustikale Lastenesel ein Begriff. Inzwischen steht hinter dem Autohersteller jedoch die koreanische KG Group, ein Mischkonzern aus Chemie-, Stahl- und Finanzgeschäft. Die neuen Eigentümer arbeiten mit Hochdruck daran, ihr eher rustikales Image hinter sich zu lassen. Große Hoffnungen ruhen dabei auf dem Actyon: Das SUV-Coupé auf Basis des Torres wurde vor gut einem Jahr als erstes Modell unter neuer Führung präsentiert und gilt als Signal für den Neustart. Nun folgt der nächste Schritt: Ein moderner Antrieb von BYD macht den Actyon Hybrid zur Speerspitze der Baureihe mit neuer Topmotorisierung – in Deutschland ausschließlich als vollausgestattete Variante ab 44.890 Euro erhältlich.
Herzstück ist das vom chinesischen Giganten BYD stammende Hybridsystem, das einen 1,5 Liter Turbobenziner mit einem Elektromotor zu einer Systemleistung von 150 kW/204 PS kombiniert. Bei zurückhaltendem Gasbefehl übernimmt der 130 kW/177 PS starke E Motor bis etwa 100 km/h weitgehend allein den Vortrieb. Der Actyon setzt sich entsprechend geschmeidig in Bewegung und beschleunigt dann ruckfrei – gerade im Stadt- und Überlandtempo passt das gut zu einem komfortorientierten Familien-SUV.






