PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDurstiger DandyTest: KGM Actyon 1.5 T-GDI 2 WDVeröffentlicht am 04.09.2025Lesedauer: 5 MinutenInsbesondere mit der Außenlackierung Royal Copper wird der Actyon zum HinguckerQuelle: KGMSUV-Coupé mit Range-Rover-Vibes: Der KGM Actyon sorgt mit Design und Komfort für Aufsehen. Doch hinter der schicken Fassade verbergen sich Kompromisse.SP-X/Köln. „KGM? Machen die auf edel?“ Solche oder ähnliche Fragen kann man gestellt bekommen, wenn man mit dem neuen Actyon unterwegs ist. Den meisten fällt es schwer, Marke, Modell und Stil einzuordnen. Außendesign und Innenraum des SUV-Coupés vermitteln auf den ersten Blick den Eindruck, es könnte sich um das Modell einer nobleren Marke handeln. Doch längst nicht alles, was beim Actyon glänzt, ist auch Gold. Das auffällige Design sowie der praktische und wohnliche Innenraum täuschen nicht über einige seiner Schwächen hinweg. Doch in Anbetracht seines günstigen Preises darf man diese durchaus tolerieren.
Modelle von KGM und der Vorgängermarke Ssangyong waren schon immer Autos mit Charakter, da sie sich meist etwas abseits massentauglicher Geschmackswelten bewegen. In diese Fußstapfen tritt auch der neue Actyon, der allerdings ein gewisses Etwas versprüht, was einige Betrachter auch mit Wohlwollen rezipieren. Es gibt Facetten seines Designs, etwa das angeschrägte Heck, die objektiv gefallen. Andere Details wie etwa die Fake-Griffe auf der Motorhaube oder die langen Karosserieüberhänge lösen auch Stirnrunzeln aus. Doch mit diesen und anderen Details wird der Actyon erst zu dem, was er ist: ein Typ. Und der versprüht dann sogar noch einen mondänen Hauch Classic-Flair, auch dank der auffälligen Lackierung Royal Copper. Entfernt erinnert der Actyon an frühe Range-Rover-Modelle. Und ja, manchmal erzeugt das coupéhafte Heck den Eindruck, es könnte sich um einen Zweitürer handeln.






