PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsSchwer auf DrahtSteer-by-wire Mercedes EQSVeröffentlicht am 07.04.2026Lesedauer: 4 MinutenDie elektrische Luxuslimousine Mercedes EQS wird das erste europäische Serienfahrzeug, das es auf Wunsch mit einer sogenannten Steer-by-wire-Lenkung gibtQuelle: Mercedes-BenzAbschied vom klassischen Lenkrad, Abschied von alter Mechanik. Mercedes bietet als erster europäischer Hersteller „Drive-by-Wire“ an. Nur Kabel verbinden das Steuer mit den Rädern. Eine erste Testfahrt offenbarte Ungewohntes.SP-X/Albufeira. Wohl die meisten Aspiranten für den Führerschein dürften sich noch an die mahnenden Worte des Fahrlehrers erinnern, beim Abbiegen, Wenden oder Rangieren niemals überzugreifen – der Sicherheit wegen. Sollten Fahrschüler jedoch jemals Unterricht in einem Mercedes EQS erhalten, können sie die kreuzenden Arme getrost vergessen. Die elektrische Luxuslimousine wird das erste europäische Serienfahrzeug, das es auf Wunsch mit einer sogenannten Steer-by-wire-Lenkung gibt. Die Technologie wurde zusammen mit ZF entwickelt. Mercedes verlangt für das elektronische Lenksystem etwa 2500 Euro extra. Die Markteinführung soll im Juli sein.

Dass man sich nach zig Jahren hinter dem Lenkrad tatsächlich – wenn auch nur kurzfristig – wie ein Fahrschüler fühlt zeigten recht eindrucksvoll die ersten Testrunden mit der EQS-Limousine. Wie stark am Lenkrad drehen? Wie reagiert das System? Was kommt als Informationen von der Straße zurück? Denn die mechanische Verschraubung von einst existiert nicht mehr, die einzige Verbindung zu den Rädern übernehmen jetzt ein paar elektrische Kabel (wire).