PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsSUVchen mit ScheibenstressGebrauchtwagen-Check: Seat Arona Veröffentlicht am 30.03.2026Lesedauer: 3 MinutenDer 4,14 Meter lange Seat Arona mixt Kleinwagen und SUVQuelle: SeatKleine SUV sind beliebt. Bieten sie doch bequemes Ein- und Aussteigen und wirken eher freundlich als martialisch. So ein Typ ist auch der Seat Arona. Worauf man beim Kauf eines Modells aus Vorbesitz achten sollte. SP-X/Köln. Unter den allgemeinen Begriff „SUV“ fallen auch etwas höher gelegte Kleinwagen, allerdings sind sie allein aufgrund ihrer Länge und des oftmals fehlenden Allradantriebs eher SUVchen als ausgewachsene Sport Utility Vehicles. So wie der Seat Arona, der seit Ende 2017 erhältlich ist.

Qualität: Bei den TÜV-Hauptuntersuchungen (HU) hinterlässt der Seat Arona einen guten Eindruck. Allerdings hat er zwei Schwachstellen: Die TÜV-Prüfer kritisieren den hohen Verschleiß der Bremsscheiben, die bei den Motoren mit mehr als 100 PS verbaut werden. Außerdem fallen die Lenkgelenke besonders bei den sechs- bis achtjährigen Modellen negativ auf.

Karosserie und Innenraum: Das Design des 4,14 Meter langen Fünftürers spielt mit den maskulinen Formen eines großen SUV, verzichtet aber auf martialisches Getue. Das Platzangebot fällt recht ordentlich aus, der Fahrer freut sich über einen leicht erhöhten Sitz. Das Kofferraumvolumen liegt bei 400 Liter, legt man die Rücksitzlehnen um, passen bis zu 1.280 Liter in den Gepäckraum. Wie seine Konzernverwandten VW T-Cross und Skoda Kamiq baut der Seat Arona auf die speziell für Kleinwagen ausgelegte A0-Variante des Modularen Querbaukastens auf. Damit stehen prinzipiell für die höher gelegten Kleinwagenderivate die gleichen Technik- und Ausstattungsdetails wie für Polo, Fabia und Ibiza zur Verfügung. Wie hoch das Wohlfühlerlebnis ausfällt, hängt an der Bereitschaft der Erstkäufer in Ausstattung und Extras zu investieren.