PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsPfiffiger Kompaktvan mit einem typischem Marken-ProblemGebrauchtwagen-Check: Opel Meriva (B) Veröffentlicht am 29.09.2025Lesedauer: 3 MinutenDie gegenläufig öffnenden Türen sind eine Besonderheit des Opel MerivaQuelle: OpelKompakte Vans gibt es viele aus Vorbesitz. Hintere gegenläufig angeschlagene Portaltüren bietet jedoch nur der Opel Meriva (B). SP-X/Köln. Zwischen 2010 und 2017 war der Meriva in der zweiten Generation - auch B genannt – am Start. Der Kompaktvan fiel durch seine gegenläufig angeschlagenen hinteren Portaltüren sowie sein gutes und variables Platzangebot auf.

Qualität: Der Opel Meriva (B) gibt bei den TÜV-Hauptuntersuchungen (HU) ein gemischtes Bild ab. Die Mängelquoten bei Bremsen und Auspuffanlage liegen im Rahmen. Den Check des Fahrwerks meistert der kompakte Opel im Großen und Ganzen ordentlich, allerdings sollten Gebrauchtwageninteressenten Achsfedern und Lenkung bei älteren Modellen in Augenschein nehmen lassen. Bei der Prüfung der Beleuchtungsanlage zeigen die Sechs- bis Siebenjährigen Schwächen. Über alle Jahrgänge hinweg kritisieren die TÜV-Prüfer Ölverlust, eine typische Schwäche vieler Opel-Modelle.

Karosserie und Innenraum: Der 4,29 Meter lange Meriva nutzte in der zweiten Generation Technik und Bauteile von Astra und Zafira. So kam etwa das clevere Sitzkonzept des größeren Familienvans zum Einsatz, durch das man den Innenraum schnell vom Fünf- zum Vier-, Drei- oder Zwei-Sitzer umbauen kann. Die äußeren Sitze der zweiten Reihe lassen sich außerdem verschieben. Das Kofferraumvolumen variiert je nach Sitzkonfiguration zwischen 400 und 1.500 Litern.