PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKein Selbstläufer beim TÜVGebrauchtwagen-Check: VW Caddy (2015 bis 2020)Veröffentlicht am 07.04.2026Lesedauer: 3 MinutenDen zwischen 2015 und 2020 gebauten Caddy hat VW in einer kurzen und einer langen Version angebotenQuelle: VWHochdachkombis wie der VW Caddy sind praktische Gefährte fürs Geschäft, aber auch für den Privateinsatz. Beim TÜV zeigt sich aber, dass die Praxistauglichkeit nicht immer mit Zulässigkeit gepaart ist. SP-X/Köln. Nutzfahrzeug-Generationen haben eine längere Haltbarkeitsdauer als die von Pkw. Das gilt auch für die Pkw-Ableger der praktischen Nutzis. So auch beim VW Caddy. Die dritte Generation des Hochdachkombis debütierte 2003 und blieb mit zwei größeren Facelifts (2010 und 2015) bis Ende 2020 auf dem Markt. Die zwischen 2015 und 2020 produzierten Modelle - auch Caddy IV genannt - hat der TÜV bislang dreimal unter die Lupe genommen.

Qualität: Bei den TÜV-Hauptuntersuchungen (HU) zeigt sich deutlich, dass die Besitzer ihren Caddy IV nicht schonen und auch nicht immer die nötige Wartungs- und Pflege zukommen lassen. Der Caddy meistert die Hauptuntersuchung beim TÜV (HU) schlechter als der Schnitt der überprüften Fahrzeuge, im Gegenzug haben die Fahrzeuge mehr Kilometer abgespult als der Durchschnitt. Auch bei der Einstufung „erhebliche Mängel“ übertrifft der Caddy die Vergleichsgruppe. Die TÜV-Experten bemängeln über alle Jahrgänge die Achsfedern; die Achsaufhängungen sorgen zumindest für Stirnrunzeln. Die Scheibenbremsen verschleißen überdurchschnittlich oft, zudem arbeitet die Fußbremse nicht immer korrekt. Ebenfalls rot sehen die Prüfer beim Thema Ölverlust. Die hintere Lichtanlage leuchtet zudem nicht immer vorbildlich.