PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsDer Range ExtenderWie funktioniert eigentlichVeröffentlicht am 27.03.2026Lesedauer: 3 MinutenDen BMW i3 gab es für kurze Zeit auch als Range-Extender-VarianteQuelle: BMWDer Range Extender galt eigentlich schon als ausgemustert. Nun könnte er nach Europa zurückkehren.SP-X/Köln. Vor allem aus China schwappt er wieder rüber nach Europa: Das Range-Extender-Auto, eine Spezialform des Plug-in-Hybrids. Auch die heimischen Hersteller ziehen die eigentlich überwunden geglaubte Technik wieder stärker in Betracht.

Ein Range Extender ist im Grunde ein „Notstromaggregat“ für das E-Auto: ein kleiner Verbrennungsmotor, der Strom erzeugt, wenn die Batterieladung zur Neige geht. Fahrern soll er die Angst vorm Liegenbleiben nehmen, gleichzeitig ist er häufig günstiger in der Anschaffung als ein reines E-Auto, weil die Batterie kleiner ausgelegt werden kann.

Technisch gesehen ist ein Range Extender etwas anderes als ein serieller Hybridantrieb mit externer Auflademöglichkeit – im Grund also ein Plug-in-Hybrid. Anders als bei der in Europa gängigsten Form kann der Verbrennungsmotor aber meist nicht direkt die Räder antreiben. Diese setzt allein der Elektromotor in Bewegung, während ein kleiner Benzin- oder in selteneren Fällen Diesel- oder Gasmotor lediglich einen Generator betreibt. Dieser erzeugt Strom, um die Batterie zu entlasten oder nachzuladen. Das Auto bleibt also im Fahrgefühl ein Elektroauto – mit spontanem Drehmoment, leisem Anfahren und oft einfacherem Antriebsstrang. Der Zusatzmotor springt erst dann an, wenn der Ladezustand sinkt oder wenn mehr Energie gebraucht wird, als der Akku allein liefern kann.