Mit dem S bietet Aston Martin ein leicht geschärfte Version des Vantage CoupéQuelle: Aston MartinAston Martin hat seinen Vantage als schärfere S-Version aufgelegt. Die bringt etwas mehr Würze ins Spiel. Trackfans wird das freuen. Doch der Brit-Bolide ist auch im Alltag eine Bank. SP-X/Köln. Anfang März zeigt sich die Eifel von ihrer freundlichen Seite: milde Sonne, erste Frühlingsboten, noch ein Hauch von Winter in der Luft. Genau hier, wenige Meter von der Nordschleife entfernt, hat Aston Martin ins AMR Performance Center geladen. Ausgerechnet dorthin führt die Route heute nicht. Statt Rundenzeiten geht es auf Landstraßen und ein Stück Autobahn. Eine gute Entscheidung. Denn der neue Vantage S zeigt hier schnell, dass er mehr ist als ein reiner Kurvenspezialist. Zwei nahezu widersprüchliche Seelen prägen seinen Charakter und machen ihn gerade dadurch für Sportwagenkunden besonders faszinierend.

Schon im Stand ist klar: Alltagsheld will dieser Aston Martin nicht sein. Das metallisch schimmernde British Racing Green, die scharf geschnittenen Aerodynamikdetails und neonfarbene Akzente lassen das Coupé seit dem Facelift 2024 noch entschlossener auftreten. In einer Gegend, in der leistungsstarke Sportwagen zum Alltag gehören, zieht er durchaus Blicke auf sich. Das ultrakurze Heck mit mächtigem Diffusor und vier Endrohren wirkt wie unter Spannung, die leicht aufgestellte Abrisskante setzt einen feinen, fast frechen Akzent. Breite Schweller, große Lufteinlässe und die 21-Zoll-Räder mit vorne sehr breiten und hinten nochmals deutlich breiteren Michelin-Reifen lassen keinen Zweifel daran, wo die Reise hingeht. Gleichzeitig bleibt diese typisch britische Eleganz erhalten, die Aston Martin seit Jahrzehnten von anderen Sportwagenmarken unterscheidet.