PfadnavigationHomePS WELTAuto-News„Wachstum ja – aber nicht auf Kosten von Servicequalität“Drei Fragen an: Markus Schrick, Geschäftsführer von Xpeng Deutschland Veröffentlicht am 09.03.2026Lesedauer: 2 MinutenMarkus Schrick, Geschäftsführer von Xpeng DeutschlandQuelle: XpengMit einem ambitionierten Produktplan und bodenständiger Händlerstrategie will Xpeng zur „deutschesten“ Marke unter den chinesischen Herstellern werden. SP-X/Köln. Xpeng entwickelt sich in Deutschland zum ungewöhnlichen Angreifer aus China: technologisch nach eigener Lesart einen Schritt vor den Traditionsherstellern, im Vertrieb bewusst klassisch über den Vertragshandel aufgestellt. Die Wachstumsziele sind ambitioniert. Geschäftsführer Markus Schrick erklärt, warum das funktionieren soll.

Frage: Herr Schrick, Sie sprechen von „ehrgeizigem, aber realistischem Wachstum“. Was heißt das konkret für Xpeng in Deutschland – und woran merken Händler und Kunden, dass dieser Plan tragfähig ist?

A: Von rund 3.000 Fahrzeugen 2025 wollen wir in diesem Jahr auf über 8.000 Einheiten kommen und perspektivisch auf mehr als 15.000 Fahrzeuge im Jahr 2027 – mit dann sieben Modellen im Programm zum Ende dieses Jahres. Entscheidend ist, dass Händlernetz, Ersatzteil- und Serviceorganisation sowie Finanzierungsangebote im gleichen Takt mitziehen. Neue Standorte kommen nur hinzu, wenn beide Seiten überzeugt sind – wir wollen Partner, die von Xpeng wirklich überzeugt sind, die Marke langfristig in ihr Portfolio integrieren und mit ihr planbares Geld verdienen. Wachstum um den Preis sinkender Qualität, zum Beispiel bei Service oder Restwerten kommt für uns nicht in Frage.