Auf das Exportgeschäft angewiesen: Xpeng ist nach der Kürzung von Elektroauto-Subventionen auf dem chinesischen Heimatmarkt unter Druck
Xpeng verhandelt einer Zeitung zufolge mit Volkswagen und anderen Herstellern über den Kauf eines Werks in Europa. Der chinesische E-Autobauer wolle damit seinen internationalen Absatz ausbauen, berichtete die „Financial Times“ (FT) am Mittwoch. „Wir sprechen mit (Volkswagen) darüber, ob es hier in Europa einen geeigneten Standort gibt“, sagte Elvis Cheng, Xpeng-Geschäftsführer für Nordosteuropa, auf einer Konferenz der Zeitung. Eine Stellungnahme von VW lag demnach zunächst nicht vor.
Xpeng lässt seine Fahrzeuge für den europäischen Markt derzeit beim Auftragsfertiger Magna Steyr in Österreich bauen, stößt dort Cheng zufolge jedoch an Kapazitätsgrenzen. Der chinesische Konzern ziehe zudem den Bau eines neuen Werks in Betracht, da die VW-Fabriken „ein wenig alt“ seien, berichtete die „FT“ weiter.
VW befindet sich in einem umfassenden Umbau und plant, seine Produktion in Europa zurückzufahren sowie Zehntausende Stellen abzubauen. Konzernchef Oliver Blume (57) stellt sogar das Ende von vier Werken in Aussicht . Ende April hatte er erklärt, das Unternehmen prüfe, ob es für chinesische Partner Möglichkeiten gebe, ungenutzte Kapazitäten in Europa zu übernehmen.







