PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKfz-Versicherung wird im Alter zum KostenfaktorWenn Erfahrung nicht mehr zähltVeröffentlicht am 03.03.2026Lesedauer: 2 MinutenFür Kfz-Versicherer gelten Senioren als Autofahrer mit zunehmenden Alter als zunehmendes RisikoQuelle: SP-XMit wachsender Fahrpraxis sinken meist die Beiträge für Kfz-Versicherungen. Ab 65 dreht sich der Trend allerdings um. Im hohen Alter steigen die Aufschläge sogar drastisch.SP-X/Heidelberg. Autofahren wird im höheren Alter spürbar teurer – zumindest was die Kfz-Versicherung betrifft. Wie Modellrechnungen des Vergleichsportals Verivox zeigen, steigen die Beiträge ab 65 Jahren deutlich an.

Während Fahranfänger traditionell als Risikogruppe gelten und aufgrund fehlender Schadenfreiheitsrabatte hohe Prämien entrichten müssen, profitieren Autofahrer im mittleren Alter in der Regel von sinkenden Beiträgen. Mit wachsender Fahrpraxis und steigender Schadenfreiheitsklasse sinkt das Risiko und damit auch der Tarif. Ab 65 Jahren kehrt sich dieser Trend jedoch um. Laut einer Verivox-Modellrechnung zahlt ein 65-Jähriger bei gleicher Schadenfreiheitsklasse und identischen Tarifmerkmalen rund 14 Prozent mehr als ein 55-jähriger Vergleichsfahrer. Für 75-Jährige liegt der Aufschlag bei 69 Prozent und für 85-Jährige bei bis zu 172 Prozent. Eine lange unfallfreie Fahrpraxis kann diesen Effekt altersbedingter Zuschläge dämpfen, jedoch nicht vollständig kompensieren.