PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKleinstrabatte lohnen kaumKfz-VersicherungVeröffentlicht am 21.01.2026Lesedauer: 2 MinutenSelbst ein Fahrsicherheitstraining bringt bei der Kfz-Versicherung nur selten VorteileQuelle: SP-XDie Kfz-Versicherung ist zuletzt immer teurer geworden. Wer sparen will, sollte sich nicht zu sehr um Details kümmern. SP-X/Heidelberg. Wohneigentum, verschließbare Garage oder Fahrsicherheitstraining – all das kann beim Abschluss einer Kfz-Versicherung einen Einfluss auf die Prämienhöhe haben. Allerdings ist dieser meist minimal und beträgt nur wenige Euro im Jahr, wie das Vergleichsportal Verivox bei einem Vergleich von 400 Vollkaskotarifen ermittelt hat. Das echte Sparpotenzial liegt woanders.

So fragen Versicherer beim Neuabschluss oder Wechsel häufig nach selbstgenutztem Wohneigentum. Das klingt nach einem soliden Bonus, macht im Durchschnitt aber nur rund zwei Prozent Ersparnis aus. Im von Verivox berechneten Beispiel entspricht das etwa 20 Euro pro Jahr. Auch der Garagenstellplatz spart meist nur wenig Geld: Obwohl das Auto witterungsgeschützter und oft diebstahlsicherer steht, liegt der Nachlass im Schnitt nur bei einem Prozent.

Ernüchternd fällt auch der Blick auf Familien aus. Die verbreitete Annahme, Eltern mit minderjährigen Kindern zahlten weniger, weil sie vorsichtiger fahren, bestätigt sich in der Modellrechnung nicht. Im Durchschnitt entsteht kein Preisvorteil. Nur einzelne Versicherer gewährten in Ausnahmen bis zu fünf Prozent – das wären im Beispiel rund 77 Euro. Selbst mehr Fahrpraxis durch die Nutzung eines weiteren Autos wirkt sich nicht groß auf den Beitrag aus. Und auch Eigeninitiative lohnt sich selten: Ein Fahrsicherheitstraining wird nur von einem einzigen der untersuchten Versicherer honoriert – dann allerdings mit zehn Prozent Rabatt beziehungsweise rund 159 Euro im Jahr.