PfadnavigationHomeRegionalesNordrhein-WestfalenAufs Gymnasium? Studie sieht weiter keine BildungsgleichheitVeröffentlicht am 03.03.2026Lesedauer: 2 MinutenDas Ziel gleicher Bildungschancen für alle Kinder ist laut einer Studie weiterhin nicht erreicht. (Archivbild)Quelle: Michael Brandt/dpaSeit langem heißt es, dass Bildungssystem solle fairer werden, Kindern unabhängig von ihrem Familien-Hintergrund gleiche Chancen einräumen. Eine Studie zeigt, dass die Realität noch immer anders ist.Noch immer hängt es einer Studie zufolge in Deutschland stark vom familiären Hintergrund ab, ob ein Kind eine Empfehlung fürs Gymnasium erhält. Kinder aus Familien mit höherem sozioökonomischem Status bekommen nach wie vor häufiger eine Gymnasialempfehlung als Jungen und Mädchen mit weniger privilegierter Herkunft, wie eine Untersuchung des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der Uni Dortmund zeigt.Für die Untersuchung waren Daten von 4.188 Viertklässlern an 230 Schulen aus der jüngsten Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (Iglu) analysiert worden.Familiäre Herkunft bleibt nach wie vor ein FaktorDie Auswertung des IFS von 2025 ergab: Die Wahrscheinlichkeit, eine Gymnasialempfehlung zu erhalten, beträgt im Mittel rund 43 Prozent. Bei einem Kind mit mindestens einem Elternteil mit einem hoch qualifizierten akademischen Beruf liege die Wahrscheinlichkeit bei fast 65 Prozent. Aber sie liege nur bei knapp 23 Prozent für Kinder, deren Eltern einer einfachen Facharbeit wie Verkäufer oder Reinigungskraft nachgehen, schilderte Forscher Ruben Kleinkorres.Die Noten in Deutsch und Mathematik seien wesentliche Kriterien für eine Übergangsempfehlung der Lehrkräfte, darüber hinaus auch Aspekte wie