PfadnavigationHomePolitikAuslandNach Sturz Maduros„Geordneter Übergang zur Demokratie“ – Oppositionsführerin Machado plant Rückkehr nach VenezuelaVeröffentlicht am 02.03.2026Lesedauer: 2 MinutenMachado nach einem Treffen mit der Interamerikanischen Menschenrechtskommission (IACHR) im Februar in WashingtonQuelle: AFP/BRENDAN SMIALOWSKISie profilierte sich lange als zentrale Kritikerin von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro, floh Ende vergangenen Jahres ins Exil. Nun kündigte die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado an, in ihre Heimat zurückzukehren, um den Übergang zu einem demokratischen System vorantreiben.Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado hat eine baldige Rückkehr in ihr Heimatland angekündigt. „Ich werde in einigen Wochen nach Venezuela zurückkehren“, sagte Machado in einem am Sonntag in Onlinediensten veröffentlichten Video. „Wir werden ankommen, um uns in die Arme zu schließen, um gemeinsam zu arbeiten, um einen geordneten, dauerhaften und unumkehrbaren Übergang zur Demokratie zu garantieren“, fügte sie hinzu.Friedensnobelpreisträgerin Machado hatte lange eine Militärintervention gegen Venezuelas linksnationalistischen Staatschef Nicolás Maduro gefordert. Der Präsident war im Januar bei einem US-Militäreinsatz gewaltsam gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen „Drogenterrorismus“ der Prozess gemacht werden soll. Seine Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde vom Obersten Gericht zur Übergangspräsidentin ernannt.Friedensnobelpreisträgerin lebt im ExilMachados rechtsliberale Partei Vente Venezuela hatte nach Angaben der Opposition die Präsidentschaftswahl 2024 gewonnen. Maduro rief sich allerdings zum Sieger aus, was die USA und zahlreiche weitere Staaten scharf kritisierten. Machado selbst durfte bei dem Urnengang nicht antreten. Ende des vergangenen Jahres floh Machado auf spektakuläre Weise aus Venezuela, um in Oslo ihren Friedensnobelpreis entgegenzunehmen. Seitdem befindet sie sich im Exil, das sie zum Großteil in den USA verbrachte.Lesen Sie auchUS-Präsident Donald Trump hat sich bereit erklärt, mit der Regierung in Caracas zusammenzuarbeiten. Im Gegenzug verlangt Trump unter anderem Zugang zu den riesigen Ölvorkommen des südamerikanischen Landes. Rodríguez trieb unter Druck der USA außerdem ein historisches Amnestiegesetz voran, das Vorwürfe abdecken soll, die seit 1999 gegen politische Gegner Maduros und seines Vorgängers Hugo Chávez vorgebracht worden waren. Für Machado dürfte die Amnestie allerdings nicht gelten.AFP/jmr