PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsKleiner Kratzer mit GoldrandADAC-Studie zu ReparaturkostenVeröffentlicht am 12.02.2026Lesedauer: 3 MinutenKfz-Reparaturen werden nicht nur immer teurer, bei typischen Unfallschäden zeigen sich markenspezifisch oft zudem große UnterschiedeQuelle: SP-XKfz-Reparaturen werden nicht nur immer teurer, bei typischen Unfallschäden zeigen sich markenspezifisch oft zudem große Unterschiede, wie jetzt eine Markterhebung des ADAC zeigt.SP-X/München. Schon kleine Blechschäden können bei modernen Autos überraschend teuer werden, wie eine aktuelle Markterhebung des ADAC zeigt. Die Werkstattkosten steigen nicht nur insgesamt, sondern unterscheiden sich je nach Marke selbst bei technisch identischen Fahrzeugen teils deutlich.
Für die Untersuchung ließ der Automobilclub bei 21 Modellen drei typische Schadenfälle kalkulieren: einen Parkrempler vorne links, einen Heckrempler rechts sowie den Austausch der Windschutzscheibe. Ein Sachverständiger erstellte Kostenvoranschläge für Autos verschiedener Marken mit branchenüblicher Software, wie sie auch Vertragswerkstätten einsetzen.
Besonders deutlich wird der Kostensprung beim Scheibentausch: Was früher oft mit einigen hundert Euro erledigt war, liegt heute fast immer im vierstelligen Bereich. Hauptgrund ist die oft notwendige Kalibrierung von Kameras für Assistenzsysteme wie Spurhaltung oder Fernlichtautomatik. Am oberen Ende der Skala lag der VW Golf mit mehr als 2.400 Euro. Unter der 1.000-Euro-Marke blieb einzig der Kompaktstromer MG4. Kaum nachvollziehbar: Obwohl der Suzuki Swace und der Toyota Corolla baugleich sind, kostet das Ersatzteil Frontscheibe beim Suzuki über 200 Euro mehr.






