PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsUWB beugt sich um HindernisseNeue Sicherheitstechnik Veröffentlicht am 05.02.2026Lesedauer: 2 MinutenKia und Hyundai setzen auf UWB-TechnikQuelle: HyundaiViele Handys und einige Autos funken bereits mit UWB-Technik in die Umgebung. Das ließe sich für die Verkehrssicherheit nutzen. SP-X/Seoul. Klassische Assistenzsysteme im Auto sehen nur bis zum nächsten Hindernis. Kia und Hyundai haben mit „Vision Pulse“ nun eine neue Sicherheitstechnik für Pkw und Nutzfahrzeuge vorgestellt, die auch dann erkennen soll, wenn diese nicht direkt in Sichtlinie liegen. Das System nutzt Ultrabreitband-Technologie (UWB), um Objekte in Echtzeit zu orten und bei Kollisionsgefahr Warnhinweise auszugeben.
Kern der Technik ist eine Funk-Positionsbestimmung über kurze Distanzen: In die Fahrzeuge integrierte UWB-Module senden kontinuierlich Signale nach draußen. Befinden sich in der Umgebung andere Verkehrsteilnehmer oder Objekte mit UWB-Modulen – etwa andere Fahrzeuge, aber auch Smartphones, Wearables oder Tracker –, lässt sich über die Laufzeit deren Position befinden.
Die Hersteller sehen Vorteile vor allem im urbanen Umfeld, etwa an unübersichtlichen Kreuzungen. UWB-Funkwellen seien weniger störanfällig und könnten sich durch ihre Ausbreitungseigenschaften auch um Hindernisse herum „beugen“ oder diese durchdringen. Zudem sollen hohe Datenraten mit sehr kurzen Reaktionszeiten ein Sicherheitsmanagement in Echtzeit ermöglichen – auch bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter. Zur Verfolgung mehrerer bewegter Objekte setzen die Entwickler nach eigenen Angaben vorausschauende Algorithmen ein.






