PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsBequem ist gesundDrei Fragen Christian Neyrinck, Global Manager für Kundeninnovationen bei Forvia Veröffentlicht am 04.02.2026Lesedauer: 2 MinutenChristian Neyrinck, Global Manager für Kundeninnovationen bei ForviaQuelle: ForviaAutositze werden immer variabler und schlauer. Eines werden sie aber wohl nie können. SP-X/Köln. Der Autositz ist im Wandel. KI, die wachsende Rolle Chinas als Markt und Produzent sowie Nachhaltigkeitsthemen sorgen für Innovationsdruck. Christian Neyrinck, Strategiechef in der Entwicklung des Zulieferers Forvia kennt die Trends.

Frage: Gibt es globale Unterschiede im Sitzgeschmack?

Neyrinck: Einen weltweiten Einheitsgeschmack gibt es nicht. Aber viele alte Klischees sind weniger ausgeprägt als früher. Die Sitze in französische Autos beispielsweise sind längst nicht mehr die „Plüschsofas“ früherer Jahrzehnte. Es gibt allerdings durchaus nationale Besonderheiten: Was etwa in China sehr stark nachgefragt wird, sind Innenräume, die vielfältiger nutzbar sind – bis hin zu Liegelandschaften. Das ist technisch nicht trivial: Wohin mit Kopfstützen? Wie passen Lehnen beim Umklappen an die zweite Reihe? Wie gleicht man Stufen zwischen Sitzkissen und Lehne aus? Es braucht viele Detaillösungen, um aus einer Sitzlandschaft eine möglichst flache „Bettlandschaft“ zu machen.