PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsReichweite sattVerge TS bekommt FeststoffakkuVeröffentlicht am 06.01.2026Lesedauer: 2 MinutenDie TS bietet Verge künftig mit Feststoffbatterie an, die rund 600 Kilometer Reichweite erlauben sollQuelle: Verge MotorcyclesBisher scheiterten E-Motorräder vor allem an der Reichweite. Mit einem Feststoffakku will Verge das ändern.SP-X/Las Vegas. Der finnisch-estnische Motorradhersteller Verge Motorcycles nutzt die Technikmesse CES (bis 9. Januar), um sein Elektromotorrad TS in einer neuen Ausführung mit Feststoffbatterie zu präsentieren. Bereits in den kommenden Monaten soll die weiterentwickelte Variante in Deutschland auf den Markt kommen.
Der technologische Sprung fällt deutlich aus: Die 33,3 kWh große Batterie ermöglicht eine um 240 Kilometer erhöhte Reichweite von bis zu rund 600 Kilometern. Gleichzeitig verkürzt sich die Ladezeit erheblich. Energie für etwa 300 Kilometer soll sich in rund zehn Minuten nachladen lassen. Für den Autobahnbetrieb gibt der Hersteller eine praxisnahe Reichweite von etwa 315 Kilometern an. Damit ist die Verge TS das erste langstreckentaugliche Elektromotorrad überhaupt.
Technisch bleibt die TS dem markentypischen Konzept treu. Angetrieben wird sie weiterhin vom nabenlosen Felgenmotor im Hinterrad, der bereits Ende 2025 in der überarbeiteten und deutlich leichteren Version Donut 2.0 vorgestellt wurde. Künftig stehen zwei Leistungsstufen zur Wahl: Die Version Pro mit 102 kW/139 PS und 1.000 Newtonmetern Drehmoment oder in der stärkeren Ausbaustufe Ultra mit 150 kW/204 PS und 1.200 Newtonmetern. Das auf rund 230 Kilogramm reduzierte Gewicht ermöglicht Beschleunigungswerte von 3,5 beziehungsweise 2,5 Sekunden von null auf 100 km/h. In beiden Varianten ist die Höchstgeschwindigkeit auf 200 km/h begrenzt.







