PfadnavigationHomeRegionalesHamburgWetterAuftakt zu mehreren Schneetagen im NordenVeröffentlicht am 02.01.2026Lesedauer: 3 MinutenMitarbeiter des Winterdienstes räumen den Schnee von einem schneebedeckten Zebrastreifen und FußgängerübergangQuelle: Marcus Brandt/dpaDass es in Hamburg und Umgebung schneit, ist eine Seltenheit geworden – doch für die nächsten Tage wird einiges an Schneefall vorausgesagt. Einen ersten Eindruck gab es am Freitagmorgen.Das neue Jahr hat ganz schön viele Wetterherausforderungen parat – nach einem regnerischen und stürmischen Auftakt an Neujahr blickten die Hamburger am Freitagmorgen auf weiße Dächer, Straßen und Bäume. Über Nacht hatte es angefangen zu schneien, mit milderen Temperaturen in den Morgenstunden wurde daraus Schneematsch, es tropfte von den Regenrinnen und Ästen gehörig. Die Stadtreinigung war da schon ausgerückt. Gestreut werde mit 125 Fahrzeugen auf wichtigen Hauptverkehrsstraßen und Strecken mit Buslinienverkehr sowie auf einem ausgewählten Radwegenetz. Trotz des Einsatzes könne es weiter glatt sein, alle Verkehrsteilnehmer seien um Vorsicht gebeten.Nicht immer gelang das: Es gab zahlreiche Unfälle wegen der Glätte, zunächst blieb es laut Polizei aber bei Blechschäden und leichten Verletzungen. Ein Fußgänger war von einem Lastwagen erfasst worden, der an einer roten Ampel auf dem Saseler Damm bremste, aber nicht zum Stehen kam. Der Fußgänger wurde am Fußgelenk und am Ellbogen verletzt. Ein Sprinter und ein Sattelzug waren zudem auf der A7 zwischen Schnelsen-Nord und Quickborn wegen Glätte zusammengestoßen. Dabei wurde nach derzeitigen Erkenntnissen ein Mensch verletzt, sagte ein Polizeisprecher. Insgesamt kam es auf der A7 zwischen Hamburg und Bad Bramstedt zu fünf Unfällen wegen Glätte und Schneefall.Auch in ganz Schleswig-Holstein gibt es diverse Unfälle aufgrund des Wetters - die A1, A23, A7 und auch Bundes- und Landstraßen seien betroffen, sagte eine Polizeisprecherin. Besonders im Süden und Norden des Bundeslandes habe es vermehrt Unfälle gegeben. Zum Schlittenfahren als Ferienvergnügen eignet sich der erste Schnee wegen seiner Nässe eher weniger. Für die kommenden Tage sagen die Wettermodelle aber weiteren Schneefall voraus, mal soll dieser ergiebiger, mal reduzierter ausfallen. Bei sinkenden Temperaturen, die auch tagsüber am Gefrierpunkt liegen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Schnee länger liegen bleibt.Erste Sturmflut ohne FolgenIm Norden Deutschlands haben Hochwasser und Sturmflut in der Nacht auf Freitag zunächst keine größeren Schäden verursacht. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg verzeichneten die Lagezentren bis zum frühen Morgen keine besonderen Vorkommnisse – abgesehen von örtlichen Überschwemmungen.Der Wasserstand erreichte an der nordfriesischen Küste und im Elbegebiet zwischen 1,5 und 2 Meter über dem mittleren Hochwasser und damit Sturmflutniveau, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mit. In Ostfriesland sowie am Messpunkt Wilhelm-Kaisen-Brücke in Bremen blieb der Wert hingegen unter der 1,5-Meter-Marke. Das Lagezentrum in Bremen teilte mit, das Wasser habe in der Stadt lediglich etwas höher als üblich gestanden.Im Laufe des Tages wird mit weiterem Hochwasser im Norden gerechnet, eine erneute Sturmflut sagte das Bundesamt allerdings nicht mehr vorher.Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll es an der Nordsee auch im Verlauf des Tages noch stürmisch bleiben. Die Sturmböen können bis zu 100 km/h betragen.jlau
Wetter: Auftakt zu mehreren Schneetagen im Norden - WELT
Dass es in Hamburg und Umgebung schneit, ist eine Seltenheit geworden – doch für die nächsten Tage wird einiges an Schneefall vorausgesagt. Einen ersten Eindruck gab es am Freitagmorgen.






