PfadnavigationHomeRegionalesHamburgSchnee, Frost und Sturm in Hamburg und Schleswig-HolsteinVeröffentlicht am 03.01.2026Lesedauer: 3 MinutenAuch in den kommenden Tagen bleibt es in Hamburg und Schleswig-Holstein winterlich mit Glätte und Schneeschauern.Quelle: Christian Charisius/dpaPolare Kaltluft bringt weiter Schnee und Glätte. Besonders im Raum Hamburg kann es noch einmal kräftig schneien. Ein DWD-Meteorologe verrät, wie winterlich die nächsten Tage werden.Eine kalte polare Luftmasse sorgt am Wochenende in Hamburg und Schleswig-Holstein für winterliches Wetter mit Schnee, Frost, Glätte und teils stürmischem Wind. Am Rande eines Tiefs über der Ostsee strömt die kalte Luft aus nordwestlicher bis westlicher Richtung in die Region, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.Vor allem Hamburg und der Süden Schleswig-Holsteins stehen weiter im Fokus von Schneefällen. Entlang der Elbe sowie im Großraum Hamburg besteht tagsüber weiterhin die Gefahr von kräftigem Schneefall. Lokal könnten innerhalb weniger Stunden mehr als zehn Zentimeter Schnee zusammenkommen, auch wenn eine Unwetterlage nur gering wahrscheinlich ist. Am Abend intensivieren sich den Angaben zufolge die Schneeschauer erneut, dann sind in der gesamten Region bis zu fünf Zentimeter Neuschnee möglich. Mit auffrischendem Wind kann es örtlich auch zu Schneeverwehungen kommen.In Hamburg mehr Schnee als in Schleswig-Holstein«Hamburg hat sozusagen einen Vorsprung vor Schleswig-Holstein, was die Schneemassen angeht – und das wird erst einmal so bleiben», sagte DWD-Meteorologe Leonard Benedikt der Deutschen Presse-Agentur. Schleswig-Holstein werde vor allem im südlichen Landesteil von den Schneefällen erfasst, während es weiter nördlich etwas ruhiger bleibe. Glätte sei in Schleswig-Holstein vor allem in Küstennähe zu erwarten.Zusätzlich macht der Wind zu schaffen: Ab den Abendstunden treten an der Nordsee sowie im Südwesten Schleswig-Holsteins und in Hamburg stürmische Böen auf. An der Nordsee sind zeitweise Sturmböen um 80 Stundenkilometer, vereinzelt sogar schwere Sturmböen bis 90 Stundenkilometer möglich. In der Nacht zum Sonntag lässt der Wind langsam nach.Auch Gewitter mit Graupel sind bis zum Abend nicht ausgeschlossen, insbesondere von der Nordsee her. Dabei kann es kurzzeitig ebenfalls zu stürmischen Böen kommen.Die Temperaturen liegen tagsüber meist um den Gefrierpunkt, abseits der Nordseeinseln herrscht verbreitet leichter Dauerfrost. In der Nacht zum Sonntag sinken die Temperaturen nach DWD-Angaben im Binnenland auf bis zu minus sieben Grad, an den Küsten auf minus vier Grad. Damit bleibt die Glättegefahr hoch – sowohl durch Schnee als auch durch überfrierende Nässe.Auch in den kommenden Tagen setzt sich das winterliche Wetter fort.