PfadnavigationHomeRegionalesHamburgWetterAnhaltende Glätte in NorddeutschlandVeröffentlicht am 17.02.2026Lesedauer: 2 MinutenIn Schleswig-Holstein und Hamburg schneit es vorerst weiter - ab Mittwoch soll der Schneefall dann nachlassen. (Symbolbild)Quelle: Birgitta von Gyldenfeldt/dpaLeichter Schneefall bringt Glättegefahr nach Hamburg und Schleswig-Holstein. Wie Winterdienste auf die Lage reagieren und was der Wetterdienst für die kommenden Tage erwartet.Leichter Schneefall sorgt im Norden Deutschlands für anhaltende Glättegefahr. Für das winterliche Wetter sorgen Tiefausläufer über Hamburg und Schleswig-Holstein, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Dabei soll es flächendeckend bedeckt und kalt bleiben.Im Laufe des Dienstags soll es laut DWD zwar etwas wärmer werden, auch wenn die Temperaturen unter null Grad Celsius bleiben. In Hamburg sind seit den frühen Morgenstunden mehrere Hundert Einsatzkräfte des Winterdienstes der Stadtreinigung im Einsatz. Bisher sei es durch die glatten Straßen noch zu wenig Unfällen gekommen.Schneefall dauert anAm Dienstag soll der Schneefall andauern und sich am Abend nahe der Elbe teilweise in kräftige Schneeschauer verwandelt, wie der DWD mitteilte. In der Nacht zu Mittwoch sollen die Temperaturen wieder fallen, wodurch es auch erneut zu Frost komme. Im Laufe des Mittwochs soll der Schneefall schließlich nachlassen und vereinzelt könne sogar der Himmel aufreißen.Mehrere Häfen gesperrtAufgrund des andauernden kalten Winterwetters und der starken Eisbildung auf der Ostsee sind derzeit mehrere Häfen im Greifswalder Bodden, darunter Stralsund, Ladebow, Vierow, Lubmin und Wolgast nicht erreichbar. Die Eisbarrieren im Landtieffahrwasser sowie der Fahrrinne bei Palmer Ort seien mittlerweile so mächtig, dass auch Einsatzfahrzeuge der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) an ihre Leistungsgrenzen kämen, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Ostsee mit.Selbst für Schiffe mit Eisklassen, die für 80 Zentimeter Eis geeignet seien, sei eine gefahrlose Passage dieser Barrieren derzeit nicht möglich. Die Eislage in der südwestlichen Ostsee stelle die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes vor Herausforderungen, die es seit dem Rekordwinter 2011/12 nicht gegeben habe. Die Häfen Rostock und Wismar seien aber weiterhin erreichbar. Neuer LNG-Tankeranlauf am Sonntag geplantDer Eisdienst des WSA Ostsee erfolge auf Grundlage gesetzlicher Vorgaben sowie einer kontinuierlichen Lagebeobachtung. Aktueller Schwerpunkt sei der Hafen Mukran auf Rügen mit seinem LNG-Terminal. Im Fahrwasser zum Hafen würden das Eis aufgebrochen und Schiffe begleitet, um geplante Ein- und Ausgänge zu ermöglichen.jlau