PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsEine Heimat für den HiluxSafari durch SüdwestafrikaVeröffentlicht am 22.12.2025Lesedauer: 6 MinutenMit fast 20 Prozent Marktanteil ist der Pickup eindeutig Namibias Volkswagen Nummer einsQuelle: SP-X/Peter WeißenbergDer Toyota Hilux gilt als unverwüstlicher Pickup-Begleiter für Offroad-Schwerarbeiter. Nirgendwo lässt sich das so eindrucksvoll erfahren wie im südwestlichen Afrika. Bei einer wochenlangen Fahrt durch das vielfältige Land zeigt der Japaner aber auch, warum die Einheimischen seine Qualitäten als normaler Alltagsbegleiter schätzen.SP-X/Windhoek. Wann war das letzte Mal, als ich die Luft aus allen Reifen gelassen habe? Als mein Schul-Intimfeind Dirk sein Fahrrad vor der Sporthalle abgestellt hatte. Die vorsätzlichen Platten waren übrigens vollkommen berechtigt … Aber heute, hier, mitten in Afrika? Am eigenen Gefährt? Ein wenig mulmig wird es da schon.

Aber es soll ja vorangehen zu einem der berühmtesten Wüstenplätze der Welt: dem Deadvlei in der Namib-Wüste nahe der Südatlantikküste. Also: Luftdruck raus auf 1,4 Bar. Jetzt im Cockpit den „Terrain Select“-Schalter auf „Sand“. Die Traktionskontrolle ist schon deaktiviert und die Antriebswahl steht auf „4L“ für die niedrigste Übersetzung. Das hält die Drehzahl niedrig und vermeidet das Durchdrehen. Denn wenn wir uns jetzt im tiefen Sand eingraben, dann hilft nur noch die Schaufel; hinten am Hilux hängt sie schon, irgendwie bedrohlich. Die Traktionsbleche liegen auch auf der Rückbank bereit. Vor den Reifen würden sie den Weg vor der Sandmulde griffig machen.