PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsMit voller Wucht elektrischTest: Cadillac VistiqVeröffentlicht am 11.12.2025Lesedauer: 4 MinutenDer Cadillac Vistiq fällt vor allem auf europäischen Straßen aufQuelle: CadillacAuch wenn unter der wuchtigen Karosserie kein V8, sondern ein E-Motor arbeitet: der Cadillac Vistiq ist ein klassisches amerikanisches Luxus-Auto. Im Guten wie im Schlechten. SP-X/Köln. Kraft im Überfluss und Platz ohne Ende – der elektrische Cadillac Vistiq bietet die klassischen Vorzüge amerikanischer Luxusautos, leidet aber auch unter ihren typischen Nachteilen. Vor allem beim Verbrauch steht der Stromer in einer Traditionslinie mit den sorglos trinkenden US-Benzinern.

Dass der Crossover aus dem Land des unbegrenzten Platzangebots kommt, sieht man dem Cadillac schon von weitem an. Mit 5,22 Metern Länge, deutlich über 2 Metern Breite und einer Dachkante irgendwo auf Scheitelhöhe des durchschnittlichen Mitteleuropäers wirkt er selbst neben normalen Oberklasse-SUVs ausufernd groß. Das ist unpraktisch beim Parken und Rangieren, hat aber zwei Vorteile: Übersehen kann einen so leicht keiner. Und Platzangst muss man innen niemals haben. Tatsächlich übersetzen sich die üppigen Abmessungen in ein fürstliches Raumangebot. Zumindest in den ersten beiden Reihen kann man sich ordentlich Breitmachen. In Reihe drei geht es naturgemäß etwas enger zu, wobei mit ein wenig Feinjustierung der übrigen Sitze es auch dort zwei Erwachsene zumindest auf Kurzstrecke aushalten können. Der Einstieg in Reihe drei gelingt entweder durch die Lücke zwischen den Einzelsitzen in der zweiten Reihe oder dank eines ausgeklügelten elektrifizierten Schienensystems, vorbei an den umgeklappten Lehnen, durch die großen Fond-Portale.