PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsStrom der ZeitKurztest: Chevrolet Corvette e-RayVeröffentlicht am 04.08.2025Lesedauer: 3 MinutenOptisch haut der e-Ray voll rein. Denn während die Ingenieure beim Motor auf den 6,2-Liter der Stingray zurückgriffen, stammt die breite Karosserie von der deutlich teureren Z06-Version.Quelle: GMEin bisschen auf Elektriker muss in der heutigen Zeit ja jeder Hersteller mit fast jeder Baureihe machen. Auch die Corvette hat es erwischt, E-Ray heißt die Version mit E-Unterstützung und dem daraus resultierenden Allradantrieb. Kann das gutgehen?SP-X/Köln. Tempora mutantur - die Zeiten ändern sich. Wer hätte etwa noch vor - sagen wir - 15 Jahren geglaubt, dass ein Porsche Macan nur noch rein elektrisch zu haben sein würde, dass Opel einem Konzern namens Stellantis angehört oder dass es mal eine Corvette mit elektrischer Unterstützung geben würde? Wir konnten letzteres selbst kaum glauben und haben diese Version mit Namen e-Ray daher gleich mal zum Kurztest eingeladen.

Der größte Unterschied zu den anderen Corvette-Versionen Stingray und Z06 ist also der Elektromotor, der immerhin 119 kW/161 PS zu den 354 kW/482 PS des 6,2-Liter-Achtzylinders hinzufügt. Was dann zusammen, ach addieren können Sie ja selbst. Da der Elektromotor die Vorderachse antreibt - der Smallblock reicht seine Kraft natürlich an die Hinterachse weiter – haben wir hier also einen Allradantrieb. Allerdings bauen die Amerikaner nur einen 1,9 kWh großen Lithium-Ionen-Akku ein, der sich zwar durch Bremsen und Segeln selbst auflädt, allerdings bei stärkerer Beanspruchung auch schnell leerläuft.