PfadnavigationHomePolitikDeutschlandPhilipp Türmer„Friedrich Merz sollte ein bisschen mehr Haftbefehl hören“, empfiehlt der Juso-ChefVeröffentlicht am 13.11.2025Persönliche Interviews mit Haftbefehl und denen, die ihm nahestehen, enthüllen die Geschichte der Deutschrap-Ikone auf brutal ehrliche Weise.Seit der Veröffentlichung der Netflix-Doku über den Rapper Haftbefehl reißt die Debatte um den Aufstieg und die Abgründe im Leben des Musikers nicht ab. Der Juso-Chef findet, auch der Kanzler sollte sich der Musik widmen – um mehr Verständnis für „die Lebensrealitäten in diesem Land“ zu entwickeln.Juso-Chef Philipp Türmer hält die Musik des Rappers Haftbefehl auch für lehrreich für den Bundeskanzler. „Ich finde, auch Friedrich Merz sollte ein bisschen mehr Haftbefehl hören“, sagte Türmer dem „Focus“. Die Texte könnten nicht nur Schülerinnen und Schülern dabei helfen, mehr Verständnis für „die Lebensrealitäten in diesem Land“ zu entwickeln. „Da können auch Politiker was lernen“, sagte er.Der Stadtschüler:innenrat Offenbach, die Interessensvertretung der Schüler in der Stadt, hatte nach dem Erscheinen der Netflix-Doku „Babo – Die Haftbefehl-Story“ über den Offenbacher Rapper gefordert, dessen Musik und Leben im Unterricht zu thematisieren. Beim hessischen Kultusministerium stieß der Vorstoß auf Ablehnung.Lesen Sie auchDer Juso-Vorsitzende betonte, das Besondere an Haftbefehl sei: „Die Texte sind echt. Es gibt so viele Jugendliche, die unter genau diesen schwierigen Verhältnissen aufwachsen.“ Geprägt von Gewalt, Kriminalität und von einer Gesellschaft, die sich nicht kümmere, „weil irgendwelche CDUler bei Deutschland nur an Bad Homburg und nicht an Offenbach denken“.dpa/dp