PfadnavigationHomePanoramaRätsel gelöstWas es mit den „blauen Hunden“ in der Sperrzone um Tschernobyl auf sich hatVeröffentlicht am 02.11.2025Ein streunender Hund in der Nähe des Kernkraftwerks Tschernobyl.Quelle: picture alliance/dpa/CTK/Okla MichalFall geklärt: Tagelang berichteten mehrere Medien von angeblichen „blauen Hunden“ in der radioaktiv verstrahlten Zone des einstigen Atomkraftwerks Tschernobyl. Nun liefert ein ukrainischer Experte eine Erklärung für das Phänomen.Berichte über Hunde mit blauem Fell, die in der radioaktiv verseuchten Sperrzone um das havarierte sowjetische Atomkraftwerk Tschernobyl herumlaufen sollen, haben im Internet für Aufsehen gesorgt. Laut einem Experten gibt es dort in der Nordukraine aber keine „blauen“ Hunde. „Das ist Unsinn“, sagte der Generaldirektor des mit der Beobachtung der Zone befassten Staatsunternehmens Ecocentre, Serhij Kirjejew, Journalisten in Tschernobyl.Er löste das Rätsel auf: „Die Hunde wurden sterilisiert, und sie werden mit Blau gekennzeichnet, dass sie sterilisiert wurden.“ Sterilisiert werden die Tiere dem Generaldirektor zufolge, damit ihre Ausbreitung eingedämmt wird.„Die Farbe ist harmlos für diese Hunde“, versicherte der Fachmann. Zuvor hatten internationale Medien ausgehend von einer Videoaufnahme aus dem radioaktiv belasteten Gebiet von mehreren plötzlich aufgetauchten „blauen Hunden“ berichtet.Die Strahlenkatastrophe von Tschernobyl gilt als die schwerste in der zivilen Nutzung der Atomenergie. Im April 1986 explodierte ein Reaktor in dem damals sowjetischen Kernkraftwerk, und es mussten in einem Umkreis von etwa 30 Kilometern alle Ortschaften geräumt werden. Zehntausende Menschen wurden umgesiedelt, tausende erlitten Strahlenschäden. Zurückgelassene Hunde vermehrten sich, und bis heute gibt es eine Population von Straßenhunden.dpa/dol
Rätsel gelöst: Was es mit den „blauen Hunden“ in der Sperrzone um Tschernobyl auf sich hat - WELT
Fall geklärt: Tagelang berichteten mehrere Medien von angeblichen „blauen Hunden“ in der radioaktiv verstrahlten Zone des einstigen Atomkraftwerks Tschernobyl. Nun liefert ein ukrainischer Experte eine Erklärung für das Phänomen.







