PfadnavigationHomeICONISTNewsStil-HighlightsDas ist Francis Ford Coppolas letztes Meisterwerk – und Contenance lässt sich cremenVeröffentlicht am 10.11.2025Lesedauer: 2 MinutenCoppola kam auf die Idee mit der Hand als Zeiger – montiert wurde der Prototyp höchstpersönlich von François-Paul JourneQuelle: FP JourneFrancis Ford Coppola reproduziert nicht einfach, sondern will Visionäres erschaffen: 2012 gelang ihm das bei einer Uhr, die jetzt versteigert wird. Außerdem in den Stil-Highlights: Gesichtscremes werden immer komplexer. Eine Sonnenbrille für Superbeschäftigte – und noch mehr.Weil seine 120 Millionen Dollar teure „Megalopolis“-Vision an den Kinokassen nicht genug einspielte, muss Francis Ford Coppola seine Uhrensammlung versteigern. Darunter ein Meisterwerk, auf dessen Idee er im Jahr 2012 bei einem Gespräch mit Uhrmacher François-Paul Journe kam: Bei der Uhr zeigt eine animierte Titan-Hand mit beweglichen Fingern die Stunden an, sie öffnen und schließen sich – ein poetisch-mechanisches Spiel, bei dem Zeit nicht bloß gemessen, sondern verkörpert wird. Das Minuten­zifferblatt rotiert außen herum. Geschätzter Wert: eine Million Dollar. Die Auktion findet am 6. Dezember bei Phillips in New York statt.Mehr als busyMenschen, die betonen, wie beschäftigt sie sind, klingen nicht selten überfordert. Im Englischen hört sich das cooler an: „Busy“ bedeutet eher umtriebig sein – man erledigt seine Aufgaben mit links und trägt dabei Sonnenbrille für den Ultra-Effekt. Balenciaga steigert ihn noch mal – mit einem doppelten Rahmen, der mit einer Schraub- und Schnappmechanik befestigt ist. „Superbusy“, 585 Euro.Lesen Sie auchContenance-CremeIn der Beauty-Forschung passiert momentan so viel, dass es von neuen Fachbegriffen nur so wimmelt. In der Serie „Pro“ von Doctor Babor kommen Wirkstoffe wie Exosome, Sirtuine und NAD+ zum Einsatz. Vereinfacht gesagt, Proteine, die an die Zellen appellieren: „Regenerieren, nicht resignieren!“ Um 50 Euro.Lesen Sie auchCatwalk KriseModenschauen waren mal Orte, an denen Zukunft erprobt wurde. Vor allem bei experimentellen Prêt-à-porter-Formaten in den goldenen 90ern. Heute leidet der Laufsteg unter einer Krise der Angepasstheit und dem schwächelnden Luxusmarkt. „Catwalk: The Art of the Fashion Show“, Vitra Museum in Weil am Rhein, bis 15. Februar.Lesen Sie auchJapan SnackHamburger, Döner, Wrap: Jede Kultur hat ihr Streetfood. In Japan heißt es Onigiri. In Berlin gibt es nun ein Restaurant, das sich ganz diesen Reisdreiecken widmet. Im OKA werden sie handgeformt, mit Nori-Algen umwickelt und überraschend gefüllt – mit Fleisch, Fisch oder vegetarisch. Serviert bekommt man sie in minimalistisch-warmem Interieur, gestaltet von Brinkworth Architekten.