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Halbleiter: Globalfoundries baut in Dresden Chips für Europas Rüstung Der US-Konzern liefert künftig Halbleiter mit rein europäischer Lieferkette. Konzernchef Tim Breen erklärt im Interview, wie geopolitische Spannungen die Standortwahl beeinflussen.

Joachim Hofer 28.10.2025 - 12:00 Uhr Artikel anhörenFertigung von Globalfoundries: Chips aus Europa für Europa. Foto: Bloomberg/Getty ImagesMünchen. Der amerikanische Chiphersteller Globalfoundries (GF) will mit seinem Werk in Dresden künftig verstärkt sicherheitskritische europäische Industrien versorgen. Es würden 1,1 Milliarden Euro investiert, um durchgehende europäische Fertigungsprozesse und Datenflüsse anzubieten, sagte Konzernchef Tim Breen dem Handelsblatt. Breen: „Wir erlauben es unseren europäischen Kunden, lokal einzukaufen.“Mit den zusätzlichen Produktionskapazitäten wolle Globalfoundries Abnehmer aus der Luft- und Raumfahrtbranche, der Rüstungsindustrie sowie Anbieter kritischer Infrastruktur mit Halbleitern versorgen. „Es geht um eine verlässliche Lieferkette“, sagte Breen. Die Bauarbeiten für die Erweiterung des Standorts an der Elbe hätten bereits im Juni begonnen.Für diesen Dienstag hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz für einen Besuch in der Fabrik angekündigt. Es ist kein Zufall, dass sich der CDU-Vorsitzende das Werk anschaut: Die Versorgung der europäischen Industrie mit Chips steht seit Tagen ganz oben auf der Agenda in Berlin und Brüssel. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt