PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsSchlaue Infrastruktur für autonome AutosDLR-Projekt MAD UrbanVeröffentlicht am 13.10.2025Lesedauer: 2 MinutenIm September passierten in Braunschweig autonome Fahrzeuge eine mit Sensortechnik gerüstete KreuzungQuelle: DLRKreuzungen im Stadtverkehr gelten für automatisierte Fahrkünste als große Hürde. Forscher der DLR haben nun Technik getestet, die autonome Autos durch die turbulente Situation lotst.SP-X/Braunschweig. Automatisierte Fahrfunktionen arbeiten auf der Autobahn längst zuverlässig. Im komplexeren Stadtverkehr stößt die Technik allerdings schnell an ihre Grenzen. Dichte Bebauung, verdeckte Kreuzungen und unvorhersehbare Bewegungen von Fußgängern oder Radfahrern machen urbane Szenarien zur Herausforderung. Ein Team des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Projekt „MAD Urban” (Managed Automated Driving) nun gemeinsam mit Partnern ein neues Konzept erprobt, das hier Abhilfe schaffen soll.
Dabei erhält das Fahrzeug Unterstützung von einer digitalen Infrastruktur mit Sensoren an Ampeln oder Laternen sowie sogenannten Edge-Rechnern, die Verkehrsdaten direkt vor Ort verarbeiten. So entsteht ein erweitertes Gesamtbild der Situation, das auch verdeckte Objekte einschließt. „MAD kann autonomes Fahren sicherer, schneller und wirtschaftlicher machen und damit die Einführung in Städten beschleunigen“, erklärt DLR-Forscher Julian Schindler.






